Petrus und Paulus

Der Tod findet in unserer Gesellschaft wenig Raum und Beachtung. Er hängt drohend über uns, wie eine schwarze Wolke, wird aber gerne ignoriert. Dabei ist es das, was alle Lebewesen gemeinsam haben – sie leben nicht für immer auf dieser Erde.
Soweit wir wissen, sind Menschen jedoch die einzigen Lebewesen, die sich ihrer Endlichkeit schon früh im Leben bewusst werden und ihre Existenz hinterfragen. Diese existenziellen Fragen machen uns zu Menschen.

 

In der Religion nimmt der Tod eine zentrale Rolle ein. So verschieden der Glaube daran ist, was passiert, wenn wir sterben, die meisten gehen von einer Form des Weiterbestehens aus. Der Tod bleibt jedoch ein Mysterium, das nicht vom menschlichen Verstand erfasst werden kann.
Eines wissen wir jedoch sicher: Menschen wirken weit über ihren Tod hinaus.

 

Am 29. Juni ist Hochfest von Petrus und Paulus. Diese zwei Apostel waren sehr verschieden. Auf der einen Seite Petrus, der als Fels Jesu galt, auf dem er seine Kirche aufbauen wollte. Ein treuer Begleiter und guter Freund. Auf der anderen Seite Paulus, ursprünglich ein Verfolger der Christen, der nach einer Bekehrungserfahrung zum Missionar wurde. Beide haben ein gemeinsames Erbe und wirken als Kirchenväter weit über ihren Tod hinaus.

 

Doch auch im vermeintlich Kleinen besteht diese Wirkung. Sobald wir in Kontakt mit anderen treten, wirken wir auf sie und über sie – und das über Generationen hinweg. In der Psychologie spricht man auch vom Welleneffekt, vergleichbar mit einem Stein, der ins Wasser geworfen wird.

 

Der Tod an sich kann nicht verhindert werden, unnötiges Leiden und Sterben jedoch schon. Unsere Arbeit steht für Gesundheit, Menschenwürde und die Bewahrung der Schöpfung.

 

Wir setzen uns für die Gesundheit von Menschen weltweit ein, und somit für einen gesunden Planeten, auf dem auch zukünftige Generationen in Würde leben können.


Eine gesündere Welt kann Ihre und unsere Hinterlassenschaft sein. Danke für Ihre Unterstützung.

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