Verschaff mir Recht. Herz haben – Haltung zeigen.

In Bregenz zog am vergangenen Wochenende eine friedliche PRIDE-Parade durch die Bregenzer Innenstadt. Wehende Regenbogenflaggen flatterten zwischen den Häusern über bunten Regenschirmen und Plakaten der Umzugsteilnehmer*innen. Regenbogenflaggen, die allen Menschen signalisieren: Hier kannst Du sein wie Du bist. Es gibt nicht Einen Weg zu leben und zu lieben, sondern viele.

Diese Botschaft ist auch im Bereich Gesundheit eine wichtige – denn mehr Geschlechtergerechtigkeit und Akzeptanz macht gesünder. Immer noch sind LGBTIQ*-Personen anfälliger für Ausgrenzung, Armut, Missbrauch, Gewalt und Krankheit. Stigmatisierung und Diskriminierung behindern überdurchschnittlich oft den Zugang zu Gesundheitsdiensten und verringern die Wahrscheinlichkeit für körperliche und geistige Gesundheit. Als Gemeinschaft sind LGBTIQ*-Personen eher Opfer von Menschenrechtsverletzungen wie Gewalt, Folter, Kriminalisierung, unfreiwilligen medizinischen Eingriffen und Diskriminierung.

Auch die katholische Kirche hat bezüglich der Anerkennung von LGBTIQ* Personen noch einen Lernprozess vor sich. „Verschaff mir Recht“ zeigt Christ*innen mit LGBTIQ*-Hintergrund, die durch ihre Gemeinde diskriminiert wurden [Ausstellung Verschaff mir Recht]. Als Stiftung kirchlichen Rechts, setzen wir uns für eine gleichberechtigte Gesellschaft ein. Im Süd-Süd Dialog – aber auch in Österreich. Denn wir leben in Einer Welt.

plan:g stellt sich solidarisch an die Seite von allen Menschen, denen Unrecht wegen ihrer geschlechtlichen Identität widerfährt.