Am 4. Oktober ist Gedenktag des heiligen Franziskus.

Franziskus hat konsequent gelebt.

Die Zerstörung unserer eigenen Lebensgrundlagen macht uns und viele andere Menschen krank. Papst Franziskus schreibt in der Umweltenzyklika Laudato si’: „Der Rhythmus des Konsums, der Verschwendung und der Veränderung der Umwelt hat die Kapazität des Planeten derart überschritten, dass der unhaltbare Lebensstil der Gegenwart nur in Katastrophen enden kann.“ Deshalb müssen wir im eigenen Bereich und weltweit, die „Sorge für das gemeinsame Haus“ übernehmen. Dabei kann der hl. Franziskus ein Vorbild sein. 

Franziskus hat konsequent gelebt. Er hat sich nicht geschämt und hat ohne Angst das Richtige getan. Die Freiheit, die sich in diesem Verhalten zeigt, eröffnet neue Möglichkeiten für das „Gute Leben für Alle“: Es macht gesund, wenn wir im Verhältnis zu Menschen anderer Religionen oder Kulturen Angst, Egoismus und Unkenntnis überwinden. 

Besonders aktuell ist das interreligiöse Vermächtnis des Franz von Assisi († 1226). Es ist beschämend, wie ängstlich wir mit Migration und Flucht umgehen. Da war Franz weiter. Denn auch im Mittelalter waren Orient und Okzident wirtschaftlich, kulturell und politisch eng verbunden. So wie heute. Wer den Blick weitet, so wie Franz, merkt schnell: Wir leben in Einer Welt. 

Wir können unseren eigenen Lebensstil verändern. Das ist die Aufforderung des Papstes – und die Chance, Freiheit zu gewinnen. Selbstverständlich ist diese Freiheit nicht: Wir müssen sie bewahren. Die aktuelle Auseinandersetzung um die Novelle des Tabakgesetzes von 2015 ist dafür ein gutes Beispiel.

Viel Rauch um viel.

Rauchen ist der wichtigste, vermeidbare Risikofaktor für Krebs- und Herz Kreislauf-Erkrankungen. Krankheitsprävention und die nachhaltige Entwicklung der Gesundheitssektoren sind Kernanliegen von plan:g. Wieso geht Österreich nicht nach vorne, sondern rückwärts? 

Wir befürchten: Es geht um Populismus, nicht um die Sache. Immer mehr komplizierte Fragen werden in ein Freund-Feind-Schema gepresst. Dabei lassen sich komplexe Fragen nur sehr selten mit Ja oder Nein beantworten. Volksabstimmungen sind lediglich eine Ergänzung zur parlamentarischen Demokratie. Doch das Recht auf Gesundheit ist unverhandelbar und es ist klar: Österreich darf nicht aus der internationalen Solidarität aussteigen. 

Egal, ob Sie Rauchen oder nicht: Leben Sie solidarisch. Nehmen Sie den Gedenktag des heiligen Franziskus zum Anlass, sich einzumischen: Machen Sie Gesundheit ansteckend.

Das Poster

Ohne Ihre Hilfe können wir nichts verändern: Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, wie sich Veränderung gestalten lässt – bei uns in Österreich genauso wie in der Einen Welt. Wir freuen uns, wenn Sie auf die Volksabstimmtung www.dontsmoke.at und auch auf unser Poster zum Gedenktag des hl. Franziskus hinweisen. Ordination, Geschäft oder Gemeindesaal: Bitte informieren Sie uns kurz darüber, wo Sie das Poster aufhängen. Gerne nehmen wir Sie in unseren Postverteiler auf. 

Poster: 


Weil Sie sich für Gesundheit und die Eine Welt interessieren ...

 … haben Sie bis hierher gelesen. Dafür bin ich Ihnen dankbar. Denn die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit in der Einen Welt sind sehr komplex. In einer sich schnell verändernden Welt ist das Menschenrecht auf Gesundheit immer neuen Bedrohungen  ausgesetzt. Das gilt für die Gesundheit der Ärmsten ebenso wie für uns in Österreich. Darum versteht sich plan:g als Partnerschaft für globale Gesundheit.

Diese Partnerschaft braucht Ihr Mitdenken, Ihr Mithandeln und auch Ihre finanzielle Unterstützung. Werden Sie Teil der Partnerschaft für globale Gesundheit: Mit Ihrer Zahlung machen Sie Gesundheit ansteckend. Das geht schnell. Und mit unserem System sparen Sie die Gebühren der großen Zahlungsanbieter. Danke im Namen des ganzen Teams und im Namen unserer Partnerorganisationen — Pfr. Edwin Matt, Kuratoriumsvorsitzender. 

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