Jahresbericht 2017

Die Herausforderung „planetare Gesundheit“ hat die Arbeit des Aussätzigen-Hilfswerks (seit 2018 als plan:g unter neuen Namen wirksam) im Jahr 2017 in vielerlei Hinsicht begleitet und bestimmt. 

Planetare Gesundheit ist das Schwerpunktthema des vorliegenden Jahresberichts. Mit diesem Ansatz steht plan:g nicht alleine. Eines von vielen Beispielen aus dem Berichtsjahr: Auf Einladung Kardinal Gianfranco Ravasis, Präsident des päpstlichen Rats für Kultur, trafen sich im April 2017 Fachleute aus Medizin und Theologie im Vatikan. Thema der Veranstaltung war „die Zukunft der Menschheit aus medizinischer Sicht“. Dem Kardinal ging es um die Synergien von Wissenschaft und Religion. Denn sowohl Wissenschaft und Religion müssen Wege finden, die noch nie dagewesenen Herausforderungen für die Menschheit und die Welt zu meistern. Diskutiert wurden unter anderem die Herausforderungen des Klimawandels, der Migrationsbewegungen und der Gentechnik sowie die Beziehung von Armut und Gesundheit in der Einen Welt. 

Gute und umfassende Information ist wichtig. Sonst wird das Wirken von Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe leicht kontraproduktiv: plan:g will als Partnerschaft für globale Gesundheit nicht die Illusion nähren, Entwicklungs- oder Nothilfe könnten das Leben der Ärmsten verbessern, ohne dass es zu einschneidenden Veränderungen der Lebensverhältnisse im globalen Norden, also auch in Österreich, kommen müsse. 

Das betrifft auch plan:g selbst, wie die Umbenennung zeigt. 

Jesus hat Menschen berührt – auch mit den Mitteln der Sprache. Der Jahresbericht berichtet davon, wie wir Berührung im Jahr 2017 versucht haben. Gleichzeitig gibt der Bericht einen Ausblick auf 2018. Danke, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren und uns unterstützen – in Zukunft mit einem neuen Namen, aber denselben Zielen. Wir denken global, fördern Veränderung und öffnen in Partnerschaft mit den Ärmsten der Armen Zugänge zum Gesundheitssektor: Danke, dass Sie Gesundheit ansteckend machen. 

Zum Jahresbericht 2017 

 



Weil Sie sich für Gesundheit und die Eine Welt interessieren ...

 … haben Sie bis hierher gelesen. Dafür bin ich Ihnen dankbar. Denn die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit in der Einen Welt sind sehr komplex. In einer sich schnell verändernden Welt ist das Menschenrecht auf Gesundheit immer neuen Bedrohungen  ausgesetzt. Das gilt für die Gesundheit der Ärmsten ebenso wie für uns in Österreich. Darum versteht sich plan:g als Partnerschaft für globale Gesundheit.

Diese Partnerschaft braucht Ihr Mitdenken, Ihr Mithandeln und auch Ihre finanzielle Unterstützung. Werden Sie Teil der Partnerschaft für globale Gesundheit: Mit Ihrer Zahlung machen Sie Gesundheit ansteckend. Das geht schnell. Und mit unserem System sparen Sie die Gebühren der großen Zahlungsanbieter. Danke im Namen des ganzen Teams und im Namen unserer Partnerorganisationen — Pfr. Edwin Matt, Kuratoriumsvorsitzender. 

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