Evelyne Leandro

Im Januar 2012 bekommt Evelyne Leandro eine schlimme Diagnose: Lepra.

Heute ist sie geheilt. Den Kampf gegen die in Europa vergessene Krankheit hat sie in ihrem Tagebuch festgehalten und als Buch herausgegeben. Über die Veröffentlichung sagt sie: „Als ich das Buch fertig hatte, kam das Bewusstsein – es ist mehr als ein Buch, es ist Aufklärungsarbeit. Inzwischen sehe ich, dass ich bereit bin, Botschafterin für das Thema zu sein. Das ist meine Art, zu sagen: Ich habe es geschafft“

Evelyne Leandro wurde in einer kleinen Stadt im Norden Brasiliens in mittelständischen Verhältnissen geboren. Nach ihrem Studium der BWL lernte sie ihren Mann, einen Entwicklungshelfer, kennen. Gemeinsam entschieden sie sich im Januar 2010 nach Europa überzusiedeln. Hier lernte sie zunächst die deutsche Sprache, machte sich mit der neuen Umgebung bekannt und fand nach intensiver Suche im März 2011 eine Anstellung. Sie begann sich wohlzufühlen und war gerade in ihrer neuen Heimat „angekommen“, als sie im Januar 2012 die erschreckende Diagnose erhält. Die Krankheit, die man hier wie die Pest ins Mittelalter oder in die unzivilisierte Welt verdrängt, traf die Evelyne Leandro hart und ohne jede Vorwarnung. Ihr Anliegen mit dem Buch ist es auch, über Unwissenheit aufzuklären, falsche Sorgen und Vorurteile in Sachen Lepra zu entkräften und Mut zu machen, an sich und an das Leben zu glauben. Und an die Möglichkeit und an die Verantwortung zu erinnern, Lepra und anderer vernachlässigte tropische Krankheiten endlich zu überwinden – Krankheiten, die jeden siebten Mensch auf unserer Erde betreffen. 

Nächster Termin:
Montag, 10. Oktober 2016 
19:00 Uhr im Bischöflichen Priesterseminar 
Harrachstraße 7, Linz 



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