Aus der Wohltätigkeit zur Solidarität

Einladung zur Online-Veranstaltung am Welttag der Kranken, am 11.2.2022, 10:00 - 11:30 Uhr

Viele Menschen aus österreichischen Heil-, Pflege und Gesundheitsberufen haben Berührung zu Projekten der Entwicklungszusammenarbeit im Gesundheitswesen. Spendensammeln und noch mehr das persönliche Engagement gelten in vielen Kulturen und Religionen als besonders tugendhaft. Tatsächlich ist es wichtig, Leid wahrzunehmen, weil Veränderungsnotwendigkeiten nur durch ein genaues Hinsehen ins gesellschaftliche Bewusstsein kommen. Das ist auch der Wert des "Welttags der Kranken" am 11. Februar.

Doch wie wirkt Entwicklungs„hilfe“ im Gesundheitssektor der Entwicklungszusammenarbeit? Stützen Hilfszahlungen unfaire globale Handelsregimes? Wie kann globale Solidarität gelebt und wie kann Gerechtigkeit in internationaler Zusammenarbeit realisiert werden?

Es ist wichtig Bedeutungszusammenhänge und Gründe für Marginalisierung zu bedenken. Denn wenn Hilfe nicht mit politischer Analyse und Kritik verbunden wird, kann sie einen ungerechten Status quo stabilisieren und gesellschaftliche Transformation blockieren. Einseitige Hilfsbeziehungen können tatsächliche oder symbolische Ungleichheiten reproduzieren und Abhängigkeiten verstärken. plan:g möchte auf unbeabsichtigte negative Nebenwirkungen von Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam machen. Dazu haben wir folgende Expert*innen eingeladen:

Thomas Schwarz: Netzwerk Medicus Mundi International, referiert über die Kampala Initiative: Zusammenarbeit und Solidarität für gerechte Gesundheit in der internationalen Hilfe und darüber hinaus.

Susanne Duff Mackay: Pharmazeutin beim Ecumenical Pharmaceutical Network (EPN) in Kenia: Erfahrungen und ungewollte negative Nebenwirkungen von EZA.

Anmeldung

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Mit freundlicher Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung ÖGPB. logo web oegpb 83e5a