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Bitte weitersagen: plan:g braucht jetzt doppelte Spendenunterstützung.

Wenn möglich: Bitte verdoppeln Sie Ihre Jahresspende.

Wir bitten Sie, die Höhe Ihrer Jahresspende heuer und 2020 zu verdoppeln. Denn nur so können wir die Verluste der Vorjahre ausgleichen und auf gesicherter Grundlage weiter arbeiten.

Außerdem bitten wir Sie, in Ihrer Familie und in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis auf die Arbeit von plan:g aufmerksam zu machen. Es ist eine Arbeit, die gesund macht. Wir machen ernst mit der von Papst Franziskus geforderten „verbeulten Kirche“. Das ist eine Kirche, die Risiken eingeht und für Veränderung steht. Was ist Ihnen diese Kirche und was ist Ihnen Gesundheit wert?

2018, nach der notwendigen Umbenennung des Aussätzigen-Hilfswerks Österreich zu plan:g –  Partnerschaft für globale Gesundheit, sind die uns anvertrauten Spendengelder um 40% eingebrochen. In den Vorjahren hatten wir ähnliche Spendenrückgänge erlebt. Um langfristig arbeiten zu können, bräuchte plan:g Spendenmittel in Höhe von wenigstens 800.000 EUR im Jahr.

Wie ist es zu den Verlusten gekommen?

Sehr viele treue Spenderinnen und Spender sind in den letzten Jahren verstorben. Das ist aber nicht die alleinige Ursache des Spendenrückgangs. Seit 2013 verzichten wir in unseren Informationsaussendungen  auf Bilder von schwarzen Kindern mit großen Augen und roten Hosen (der Farbkontrast emotionalisiert und öffnet Ihre Geldbörse).

Wir nutzen solche Methoden nicht. Wir stellen kein Elend zur Schau, das mit einer Geldspende gelindert werden kann. Wir zeigen auch keine jungen, dynamischen Helfer*innen mit weißer Haut: Wir verzichten damit bewusst auf die in der üblichen Spendenwerbung gängigen, wirksamen Erzählungen. Denn diese blockieren notwendige Veränderung in Österreich und laufen damit unseren Zielen zuwider: Strukturelle Veränderungen in unseren Partnerländern und Lebensstilveränderungen, die die Welt gesünder machen. Lebensstilveränderungen sind auch bei uns unumgänglich.

Darum entwickeln und beschreiben wir Partnerschaften, die das Mittun aller erfordern und für alle heilsam sind: In einer sich rasch verändernden Welt betreffen Fragen von Gesundheit und Krankheit alle Menschen auf der Erde. Das gilt für Infektionskrankheiten wie Ebola oder die Vogelgrippe, das gilt für Krankheitsüberträger (Vektoren) wie in Österreich bisher nicht heimischen, neuen Zecken- oder Mückenarten. Und für die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Depressionen.

Jetzt zeigt sich: Trotz aller Wohltätigkeit hat der reiche Teil der Welt das Elend auf der Erde jahrzehntelang verdrängt und vergessen. Mit der sg. Flüchtlingskrise des Jahres 2015, dem Zusammenbruch der arabischen Welt, hat dieses Elend unüberhörbar laut an unsere Haustüren geklopft. Wer hören will, weiß: Die durch unseren Lebensstil gequälte und in den Klimakollaps geführte Schöpfung braucht grundsätzlich neue Formen von Partnerschaft. Gesund macht nicht das Almosen, sondern die Verwirklichung von Menschenrechten. In unseren Aussendungen berichten wir, wie wir mit diesem Ansatz wirksam werden.

Ihre Spende für plan:g ist wirksam.

Einige Beispiele: 2018 konnten wir durch unsere Beratungsleistungen Strukturen schaffen, die den Kindesschutz in kirchlichen Einrichtungen in Tanzania deutlich verbesserten. Auf dieser Grundlage konnten plan:g-Partnerorganisationen allein im Jahr 2018 öffentliche Gelder in Höhe von mehreren Millionen Euro lukrieren. Ähnliches gilt für die Tuberkulose-Arbeit. Das sind Gelder, die nicht in unseren Büchern aufscheinen, die aber strukturelle Veränderung ermöglichen. Ohne Ihre Unterstützung für plan:g wären diese Erfolge nicht möglich gewesen.

Bitte werden Sie aktiv.

So erfolgreich wir in unserer Programmarbeit sind, so groß sind unsere Schwierigkeiten in der Spendenwerbung. Wir kommunizieren anders, als es viele Spendende gewohnt sind. Für viele Menschen mag es bequemer sein, die Zeichen der Zeit zu überhören, als sie zur Kenntnis zu nehmen und darauf zu reagieren. Die wohltätige Spende verschafft ein gutes Gefühl und blendet unbeabsichtigte negative Wirkungen aus. Stattdessen arbeiten wir an nachhaltig wirkender, herausfordernder Veränderung.

Ohne Ihre Unterstützung schaffen wir jedoch keine Veränderung. Wir könnten nicht jene Beratungskompetenzen vorhalten, die unsere Partnerorganisationen so dringend brauchen. Wir könnten die Stimmen unserer Partnerorganisationen nicht mehr hörbar machen. Wir hätten nicht genug Eigenmittel zur Ko-Finanzierung von z.B. EU-Projekten. Derzeit zehren wir von unserer Substanz.

Der Mensch ist nicht nur emotional gesteuert, sondern hat auch einen Kopf: Darum bitten wir Sie um Ihre bewusste Spende und darum, unsere Spendenaufrufe mit anderen zu teilen. Herzlichen Dank.



Weil Sie sich für Gesundheit und die Eine Welt interessieren ...

 … haben Sie bis hierher gelesen. Dafür bin ich Ihnen dankbar. Denn die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit in der Einen Welt sind sehr komplex. In einer sich schnell verändernden Welt ist das Menschenrecht auf Gesundheit immer neuen Bedrohungen  ausgesetzt. Das gilt für die Gesundheit der Ärmsten ebenso wie für uns in Österreich. Darum versteht sich plan:g als Partnerschaft für globale Gesundheit.

Diese Partnerschaft braucht Ihr Mitdenken, Ihr Mithandeln und auch Ihre finanzielle Unterstützung. Werden Sie Teil der Partnerschaft für globale Gesundheit: Mit Ihrer Zahlung machen Sie Gesundheit ansteckend. Das geht schnell. Und mit unserem System sparen Sie die Gebühren der großen Zahlungsanbieter. Danke im Namen des ganzen Teams und im Namen unserer Partnerorganisationen — Pfr. Edwin Matt, Kuratoriumsvorsitzender. 

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