Leprakontrolle in Uganda: Mit Ihrer Hilfe wollen wir diese Aufgabe bis 2017 abschließen. Und das Erreichte dauerhaft sichern.

Wie können wir die Erfolge der Lepra-Arbeit sichern?

Mit neuen Dienstleistungen für entlegene Gesundheitsstationen.

Projekt beendet

St. Francis in Buluba, Uganda

Saint Francis ist ein katholisches Krankenhaus am Ufer des Viktoriasees. Seit 1985 unterstützt das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich die Lepra-Arbeit des Spitals. Dadurch wurde St. Francis zum nationalen Lepra-Referenzzentrum, in das schwierige Fälle verwiesen werden.

Neue Herausforderung

Früherkennung, gute Therapie und Überwindung von Stigma sind die Ziele der Lepra-Arbeit. Bisher war Uganda dabei erfolgreich. Doch jetzt gehen jahrzehntelang aufgebaute Erfahrungen verloren. Ein Grund: Entlegene Gesundheitsstationen haben immer weniger Berührung mit Leprakranken. Bei offiziell nur noch 300 neuen Leprafällen im Jahr konzentrieren die Stationen ihr knappes Personal vernünftigerweise auf den Kampf gegen die sogenannten „tödlichen Drei“ Malaria, Tuberkulose und HIV/Aids. Die Gefahr: Lepra wird nicht mehr erkannt. Damit steigt die Lepra-Dunkelziffer.

Die Lösung

Wir erweitern das bestehende Schulungszentrum in Buluba. Bis 2017 werden Synergien der Lepra-Arbeit mit knapp 20 weiteren vernachlässigten tropischen Infektionskrankheiten erarbeitet und praktisch genutzt. Beispiele für solche Krankheiten sind Buruli Ulcer oder Sandmücken-Infektionen. Das erweiterte Ausbildungs- und Beratungsangebot hilft entlegenen Gesundheitsstationen bei der schnelleren Diagnose dieser oft tödlichen Krankheiten: Spezialwissen bei Diagnose und Therapie wird gebündelt und dadurch besser zugänglich. Das erleichtert die Früherkennung und damit die langfristige Kontrolle der Lepra: Die Dunkelziffer wird sinken.

Nachhaltigkeit

Die bessere Diagnostik ermöglicht schnellere Therapie-Starts. Das hilft den Kranken. Und es senkt Kosten: Darum ist das neue Angebot so attraktiv, dass St. Francis die Dienstleistungen kostendeckend anbietet. Ihre Spende aus Österreich ermöglicht eine Anschub-Finanzierung bis 2017. Der langfristige Betrieb des Zentrums ist gesichert und die Leprakontrolle entscheidend gestärkt.

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