Filmtage: Hunger.Macht.Profite

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„Kein Hunger mehr in der Welt“ ist eines von 17 Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Dennoch ist das Ziel momentan noch in weiter Ferne. Profitgier und Ausbeutung, Klimawandel und der Verbrauch von landwirtschaftlichen Nutzflächen und die Folgen für die Bäuer*innen sind Schlaglichter der 11. Filmtage „Hunger.Macht.Profite“. Im Zeitraum 03.05.-06.05.2022 werden an verschiedenen Orten in Vorarlberg ausgewählte Filmbeiträge zum Thema in vier Kinos zu sehen sein:

  • Chocolate`s heart of darkness (Dienstag, 03.05.2022, 20:00 Uhr im Rio Kino, Feldkirch): Kindersklaverei im Kakaoanbau in der Elfenbeinküste; trotz dem Versprechen Kinderarbeit abzuschaffen, ist in entlegenen Teilen des Landes Kindersklaverei immer noch gang und gäbe.
  • Fields of Anger (Mittwoch, 04.05.2022, 20:00 Uhr im „Altes Kino Rankweil“): Französische Bäuer*innen in Not; pro Jahr begehen 400 Bäuer*innen Selbstmord; eine Frauenbewegung macht auf die Probleme der Bäuer*innen
  • Mothers of the land (Donnerstag, 05.05.2022, 20:00 Uhr im Filmforum Bregenz Metro-Kino): Klimawandel in Peru, trotz der Gefährdung durch den Klimawandel halten Bäuer*innen dort an ihren Traditionen fest.
  • The ants and the grasshopper (Freitag, 06.05.2022, 19:30 Uhr im Spielboden Dornbirn): Eine Frau aus Malawi reist in die USA, um dort die Menschen davon zu überzeugen, dass der Klimawandel real ist.

Mangelnde Verteilungsgerechtigkeit lässt Hunger zu, um Profite zu maximieren. Kinderarbeit und Ausbeutung von Produzenten gehören zum Alltag der Lebensmittelproduktion. Diese Realität wird meist übergangen und viel zu wenig öffentlich diskutiert. In den Filmen kommen Protagonist*innen stellvertretend für die vielen marginalisierten Beschäftigten im Agrarbereich zu Wort. Ganz unterschiedliche Perspektiven zeigen die mannigfaltigen Probleme des profitorientierten Wirtschaftens auf. Die Filme sind ein Muss für Jede(n), der nicht wegsehen will.

Mehr Infos unter www.hungermachtprofite.at.

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