Mitglied in der Koordinierungsstelle

Linz, Wien, Bregenz. 2.7.2014. Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich ist neues Mitglied in der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz. Die Koordinierungsstelle (KOO) ist eine Facheinrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz. Ihr gehören 24 Mitgliedsorganisationen sowie die weiblichen und männlichen Missionsorden an. Die Koordinierungsstelle fördert und koordiniert das weltkirchliche und entwicklungspolitische Engagement der Katholischen Kirche in Österreich.

„Mit der KOO-Mitgliedschaft übernehmen wir Verantwortung“ sagt Pfarrer Mag. Edwin Matt, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums Aussätzigen-Hilfswerk Österreich. Koordination sei unverzichtbar: „Schon der Theologe Karl Rahner, Jesuit wie Papst Franziskus, hat vor einer Kirche als einem Ofen gewarnt, der nur sich selbst wärmt“.

Bischof Ludwig Schwarz gratuliert dem Aussätzigen-Hilfswerk: „Die katholischen Entwicklungsorganisationen wollen den Aufwind durch Papst Franziskus nutzen, um die Nähe zu den Armen und Ausgegrenzten ins Zentrum von Kirche und Gesellschaft zu rücken. Wir freuen uns, dass das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich mit dabei ist.“

Die von Papst Franziskus geforderten Anstrengungen haben weitreichende organisatorische Konsequenzen für das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich. Seit Dezember 2013 arbeitet das Werk in einer neuen Form, als Stiftung der Diözese Feldkirch. Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich konzentriert sich auf seine Kernkompetenz, die Überwindung vernachlässigter tropischer Krankheiten. Pfarrer Matt: „Die Jesus-Berührung der Aussätzigen hat nicht nur Einzelne erlöst. Jesus hat auch Strukturen verändert.“

Für das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich bedeutet die neue Orientierung unter anderem den weitgehenden Rückzug aus der Not- und Katastrophenhilfe. Das Werk ist nicht in der Glaubensverbreitung tätig, sondern arbeitet menschenrechtsorientiert im Gesundheitssektor der Entwicklungszusammenarbeit. Die KOO-Mitgliedschaft ermöglicht es, die Weiterentwicklung des Aussätzigen-Hilfswerk Österreich gut zu gestalten.

Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich nahm seine Arbeit 1958 in Bregenz auf und war von Beginn an in ganz Österreich tätig. Zum Festtag Peter und Paul am 29. Juni informierte das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich mit der Aktion „Kirche berührt“ über Erfolge in der Lepra-Arbeit und über kommende Herausforderungen vernachlässigter tropischer Krankheiten.

Die Koordinierungsstelle fördert und koordiniert das weltkirchliche und entwicklungspolitische Engagement der Katholischen Kirche in Österreich. Sie will zur Bewusstseinsbildung und zum solidarischen Handeln der Menschen in Österreich beitragen.



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